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Auf dem Weg zum Klimasozialstaat
Der Sozialstaat im sozialen und ökologischen Umbau
- Verlag: ÖGB-Verlag
- 19.03.2026
- Download
- 130 Seiten
- ISBN: 978-3-99046-764-0
Bibliografische Daten
- Buchtitel: Auf dem Weg zum Klimasozialstaat
- Untertitel: Der Sozialstaat im sozialen und ökologischen Umbau
- ISBN: 978-3-99046-764-0
- Verlag: ÖGB-Verlag
- Produktart: Download
- Seiten: 130
- Erscheinung: 19.03.2026
- Bandnummer: 26
-
Hersteller:
Verlag des Österreichischen Gewerkschaftbundes (ÖGB) GmbH
Tel: +43 1 66232960
Johann-Böhm-Platz 1
AT-1020 Wien
Fax: +43 1 662329639793
E-Mail: office@oegbverlag.at
URL: www.oegbverlag.at; www.buecherei.at
Autor:innenbeschreibung
Richard Bärnthaler ist Assistenzprofessor am Sustainability Research Institute der University of Leeds, wo er die Forschungsgruppe Economics and Policy for Sustainability leitet. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der politischen Ökonomie der sozial-ökologischen Transformation.
Katharina Bohnenberger ist Universitätsassistentin am Institut für soziale Ökologie an der BOKU. Davor war sie Koordinatorin des Forschungsfeldes „Sozialpolitik & ökologische Nachhaltigkeit“ (Deutsches Institut für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung). Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Schnittstelle Klimapolitik und Sozialpolitik.
Marlene Brettenhofer ist Projektleiterin bei der aks gesundheit GmbH. Ihr fachlicher Schwerpunkt liegt auf Projekten im Bereich Klimawandel und Gesundheit, insbesondere zu Hitzeanpassung, klimaresilienter Gemeinde- und Stadtentwicklung sowie gesundheitsfördernder Gestaltung von Lebenswelten.
Katharina Brugger ist Senior Health Expert im Kompetenzzentrum Klima und Gesundheit der Gesundheit Österreich GmbH. Ihre interdisziplinären Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen klimaresilientes Gesundheitswesen, Analysen zu gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels sowie Hitzeschutz und Klimakompetenz von Gesundheitsberufen.
Marie Chahrour ist Soziologin und in der Volkshilfe Österreich als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich „Sozialpolitik und Forschung“ tätig. Sie forscht unter anderem zu Kinder- und Frauenarmut sowie Armut und Klimakrise.
Katharina Dinhof ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kompetenzzentrum Klima und Gesundheit und der Abteilung Psychosoziale Gesundheit der Gesundheit Österreich GmbH. Ihre Forschungsinteressen liegen an der Schnittstelle von Klima und psychosozialer Gesundheit und umfassen unter anderem psychosoziale Versorgungsforschung, Klimaresilienz und Vulnerabilitäten sowie den Einfluss der Umgebung auf das psychosoziale Wohlbefinden.
Felix Durstmüller ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kompetenzzentrum Klima und Gesundheit der Gesundheit Österreich GmbH. Seine Forschungsinteressen umfassen ökonomische Fragestellungen an der Schnittstelle von Klima und Gesundheit, Indikatorenentwicklung, Klimaresilienz und Vulnerabilitäten sowie den Einfluss der Klimakrise auf die Arbeitswelt und die Gesundheit von Arbeitnehmer:innen.
Andrea Egger ist Sozialwissenschaftlerin und Arbeitspsychologin bei EVACON research, wo sie Auftragsstudien in den Bereichen Arbeitsmarkt, Trends in der Arbeitswelt und Gesundheitsförderung umsetzt.
Willi Haas ist Privatdozent am Institut für soziale Ökologie an der BOKU. Seine Forschungsschwerpunkte sind sozial-ökologische Transitionen, nachhaltige Entwicklung, Gesundheit und Nachhaltigkeit.
Margarete Haderer ist Universitätsassistentin an der Technischen Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Umweltsoziologie, Raumsoziologie, Sozialtheorie, Governance und Wohnen.
Karoline Kalke ist Assistenzprofessorin am Institut für Gesellschaftswandel und Nachhaltigkeit (IGN) der Wirtschaftsuniversität Wien. Ihre Forschung bewegt sich an der Schnittstelle von Digitalität, Subjektivität, Klimazukünften und gesellschaftlicher Transformation.
Hanna Lichtenberger ist Politikwissenschaftlerin und Historikerin. In der Volkshilfe Österreich leitet sie den Bereich „Sozialpolitik und Forschung“. Sie lehrt außerdem an diversen Universitäten und Fachhochschulen zu ihren Forschungsschwerpunkten politische Ökonomie, Sozialpolitik, Armut und Kinderarmut.
Claudia Liebeswar ist Sozialwissenschaftlerin, Politikwissenschaftlerin und Psychologin. Ihr Schwerpunkt in ihrer selbstständigen und unselbstständigen Arbeit (bei EVACON research) ist die quantitative Forschung.
Frank Nullmeier ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Bremen und stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS). Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Sozialpolitikforschung und Wohlfahrtsstaatstheorie, interpretative Politikanalyse und Process Tracing sowie Politische Theorie.
Andrea Schmidt ist Leiterin des Kompetenzzentrums Klima und Gesundheit der Gesundheit Österreich GmbH. Ihre aktuellen Forschungsinteressen sind die Themen Care-Arbeit im Kontext des Klimawandels, Analysen zur Resilienz des Gesundheitssystems, Auswirkungen von Hitze auf sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen sowie sozial-ökologische Transformation unter Berücksichtigung von Gesundheitsaspekten.
Margit Schratzenstaller ist Senior Economist mit Schwerpunkt öffentliche Finanzen am Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung in der Forschungsgruppe „Makroökonomie und öffentliche Finanzen“. Sie arbeitet zu Fragen der (europäischen) Steuer- und Budgetpolitik, EU-Budget, Ökologisierung der öffentlichen Finanzen, Vermögensbesteuerung sowie Familienpolitik und Gender Budgeting.
Max Schwarzenbacher ist Politikwissenschaftler und hat sich im Rahmen des Traineeprogramms der AK Wien unter anderem mit Fragen der Lebensmittelsicherheit und Ernährungsarmut aus einer sozial-ökologischen Perspektive beschäftigt.
Jeremias Staudinger ist Sozioökonom und in der Volkshilfe Österreich als Fachexperte für Sozialpolitik im Bereich „Sozialpolitik und Forschung“ beschäftigt. Seine Schwerpunkte liegen auf Fragen sozialer Ungleichheit und Verteilung sowie Sozialpolitik.
Produktbeschreibung
2024 lag die globale Durchschnittstemperatur erstmals um mehr als 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau. Prognosen erwarten weiterhin steigende CO2-Emissionen, die Klimaziele des Pariser Klimaabkommens rücken in weite Ferne. Auch in Österreich ist die Klimakrise deutlich spürbar: heißere Sommer, schneeärmere Winter und mehr Extremwetterereignisse. Gleichzeitig verursacht Österreich hohe Emissionen und trägt stark zur Eskalation der Klimakrise bei. Das bedeutet auch für den österreichischen Sozialstaat einen dringenden Handlungsbedarf – zudem sind sowohl die Verursachung als auch die Folgen der Klimakrise sozial höchst ungleich verteilt. Mit zunehmenden ökologischen Krisen entstehen neue Risiken, die sozialpolitisch gerecht abgefedert werden müssen. Aufgabe eines „Klimasozialstaats“ wäre es nicht nur, die Folgen der Klimakrise abzufedern, sondern auch, den sozialen und ökologischen Umbau zu fördern. Technologische Lösungen allein reichen nicht aus; ein tiefgreifender gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Umbau ist nötig. Den Fragen, welche Rolle darin der Sozialstaat spielt, widmet sich der vorliegende Band der Schriftenreihe „Sozialpolitik in Diskussion“.
Dieser und alle weiteren Bände der Studienreihe "Sozialpolitik in Diskussion" stehen auf sozialleistungen.at kostenlos zum Download bereit.