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Jenseits von Gut und Böse (1886). Die Geburt der Tragödie (Neue Ausgabe 1886)
- Verlag: Meiner
- 18.06.2014
- Buch
- 414 Seiten
- festgebunden
- ISBN: 978-3-7873-2421-7
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Nietzsche, Friedrich
- Buchtitel: Jenseits von Gut und Böse (1886). Die Geburt der Tragödie (Neue Ausgabe 1886)
- ISBN: 978-3-7873-2421-7
- Verlag: Meiner
- Produktart: Buch
- Seiten: 414
- Erscheinung: 18.06.2014
- Einband: festgebunden
- Reihe (Titel): Philosophische Bibliothek
- Bandnummer: 651
- Auflage: 1. Auflage
-
Hersteller:
Meiner, Felix, Verlag GmbH
Tel: +49 40 2987560
Richardstr. 47
DE-22081 Hamburg
Fax: +49 40 29875620
E-Mail: info@meiner.de
URL: www.meiner.de
Autor:innenbeschreibung
Friedrich Nietzsche wird 1844 in Röcken in Sachsen geboren. Nach dem
Studium der Philologie und Theologie in Bonn und Leipzig wird er mit 24
Jahren Professor für Klassische Philologie in Basel. Dort lernt er
Richard Wagner kennen, der sein Denken zusammen mit den Schriften
Schopenhauers am stärksten beeinflußt. Im Krieg 1870/71 wird Nietzsche
freiwillig Krankenpfleger, kehrt aber selbst erkrankt zurück und muß
sich 1879 von seinem Lehramt dispensieren lassen.
Als Außenseiter unter den deutschen Philosophen des späten 19. Jahrhunderts bleibt der Philologe Nietzsche in der Philosophie Autodidakt. In seinem ersten philosophischen Werk Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik (1872) entwickelt Nietzsche die These, daß in den Wagnerschen Dramen die Tragödie aus der Musik wiedergeboren wird und formuliert den Antagonismus zwischen Apollinischem und Dionysischem.
Schon die Unzeitgemäßen Betrachtungen von 1876 zeigen die Entfremdung von Wagner, die Distanz zur Philosophie Schopenhauers wird mit Menschliches, Allzumenschliches offenbar. Nietzsche wählt die Unabgeschlossenheit der aphoristischen Form, die für ihn zu einem neuen „Denkstil für freie Geister“ paßt.
Während des immer stärkeren Rückzugs in die Einsamkeit bereitet Nietzsche die Neuausgaben seiner Werke vor, für die er neue Vorreden schreibt, die als Selbstinterpretationen gelesen werden können. In den Jahren ab 1883 erscheinen die zentralen philosophischen Dichtungen des Spätwerks Also sprach Zarathustra, Jenseits von Gut und Böse oder Ecce homo. 1889 erleidet Nietzsche in Turin den endgültigen geistigen Zusammenbruch und wird in eine Nervenheilanstalt eingeliefert. In zunehmender geistiger Umnachtung verbringt er seine letzten Lebensjahre in der Pflege seiner Mutter und seiner Schwester.
Nietzsche stirbt 1900 in Weimar.
Als Außenseiter unter den deutschen Philosophen des späten 19. Jahrhunderts bleibt der Philologe Nietzsche in der Philosophie Autodidakt. In seinem ersten philosophischen Werk Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik (1872) entwickelt Nietzsche die These, daß in den Wagnerschen Dramen die Tragödie aus der Musik wiedergeboren wird und formuliert den Antagonismus zwischen Apollinischem und Dionysischem.
Schon die Unzeitgemäßen Betrachtungen von 1876 zeigen die Entfremdung von Wagner, die Distanz zur Philosophie Schopenhauers wird mit Menschliches, Allzumenschliches offenbar. Nietzsche wählt die Unabgeschlossenheit der aphoristischen Form, die für ihn zu einem neuen „Denkstil für freie Geister“ paßt.
Während des immer stärkeren Rückzugs in die Einsamkeit bereitet Nietzsche die Neuausgaben seiner Werke vor, für die er neue Vorreden schreibt, die als Selbstinterpretationen gelesen werden können. In den Jahren ab 1883 erscheinen die zentralen philosophischen Dichtungen des Spätwerks Also sprach Zarathustra, Jenseits von Gut und Böse oder Ecce homo. 1889 erleidet Nietzsche in Turin den endgültigen geistigen Zusammenbruch und wird in eine Nervenheilanstalt eingeliefert. In zunehmender geistiger Umnachtung verbringt er seine letzten Lebensjahre in der Pflege seiner Mutter und seiner Schwester.
Nietzsche stirbt 1900 in Weimar.
Produktbeschreibung
In der Schrift "Jenseits von Gut und Böse" (1886) erreicht Nietzsches philosophische Entlarvung des Nihilismus der überkommenen Werte ihre höchste und reifste Gestalt; als ›Vorspiel der Philosophie der Zukunft‹ konzipiert, inspiriert sie Nietzsche zu einer Neubewertung seiner frühen Schrift über "Die Geburt der Tragödie aus den Geiste der Musik", nun mit dem Vorwort: ›Versuch einer Selbstkritik‹.