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Finanz und Wirtschaftswissen der Kärntner Erwerbsbevölkerung
- Verlag: ÖGB Verlag
- 16.11.2018
- Buch
- 108 Seiten
- kartoniert
- ISBN: 978-3-99046-383-3
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Klinglmair Robert, Kandutsch Florian
- Buchtitel: Finanz und Wirtschaftswissen der Kärntner Erwerbsbevölkerung
- ISBN: 978-3-99046-383-3
- Verlag: ÖGB Verlag
- Produktart: Buch
- Seiten: 108
- Erscheinung: 16.11.2018
- Einband: kartoniert
- Reihe (Titel): Studien und Berichte
- Auflage: 1. Auflage
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Hersteller:
Verlag des Österreichischen Gewerkschaftbundes (ÖGB) GmbH
Tel: +43 1 66232960
Johann-Böhm-Platz 1
AT-1020 Wien
Fax: +43 1 662329639793
E-Mail: office@oegbverlag.at
URL: www.oegbverlag.at; www.buecherei.at
Autor:innenbeschreibung
Mag. Dr. Robert Klinglmair, Bildungsdirektor Landesschulrat für Kärnten
Florian Kandutsch, MSc, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Produktbeschreibung
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Das Finanzwissen, ein Teilbereich ökonomischer Bildung, ist nicht erst seit der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise wieder verstärkt in den Mittelpunkt des Interesses von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gerückt. Angesichts von im 21. Jahrhundert immer komplexer werdenden Wirtschaftszusammenhängen und Finanzprodukten, stellt das Finanzwissen für die gesamte Bevölkerung einen immer wichtigeren „Life Skill“ dar, da diese bereits seit Längerem in unterschiedlichsten Lebensbereichen zunehmend private Finanzentscheidungen treffen muss, die einen bestimmten Grad an Finanzwissen erfordern. Vor diesem Hintergrund wurde die „Financial Literacy“ der Erwerbsbevölkerung erstmals explizit für Kärnten erhoben und ein konkretes Bild des Wissensstandes gezeichnet. Das ermittelte Finanz- und Wirtschaftswissen der Kärntner Erwerbsbevölkerung ist mit dem anderer vorliegender Studien vergleichbar bzw. fällt dieses – speziell in Hinblick auf Kenntnisse zu Abwertungen von Währungen bzw. deren Auswirkungen auf Fremdwährungskredite – marginal höher aus. Allerdings zeigen sich, differenziert nach sozioökonomischen Merkmalen, vor allem bei Frauen, Jüngeren, Personen mit Migrationshintergrund sowie Befragten mit vergleichsweise niedrigem Bildungsniveau oder von Arbeitslosigkeit betroffenen Personen deutliche Defizite. Gerade bei diesen Gruppen sind gezielte Maßnahmen der (regionalen) Bildungspolitik (etwa in der Erwachsenenbildung oder bereits frühzeitig im Schulsystem) erforderlich, um die beobachteten Wissenslücken – im gesellschaftlichen Interesse – nachhaltig schließen zu können.
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