Feministische Psychiatriekritik

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  • Verlag: Unrast
  • 27.03.2017
  • Buch
  • 82 Seiten
  • Paperback
  • ISBN: 978-3-89771-140-2
Bibliografische Daten
  • AutorInnen: Peet Thesing
  • Buchtitel: Feministische Psychiatriekritik
  • ISBN: 978-3-89771-140-2
  • Verlag: Unrast
  • Produktart: Buch
  • Seiten: 82
  • Erscheinung: 27.03.2017
  • Einband: Paperback
  • Reihe (Titel): unrast transparent geschlechterdschungel
  • Bandnummer: 9
  • Hersteller:

    Unrast e.V.
    Fuggerstr. 13a
    DE-48165 Münster

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Autor:innenbeschreibung
Peet Thesing ist Kulturwissenschaftlerin und Wendo-Trainerin. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit feministischen, psychiatriekritischen und antipsychiatrischen Themen, hält dazu als Referentin Vorträge und bietet Workshops an.
Produktbeschreibung
Das Thema Psychiatriekritik ist schon lange aus dem Blickfeld von Feminist*innen verschwunden. ›Helfende‹ Maßnahmen werden nicht (mehr) gesellschaftskritisch analysiert, auch psychiatrisch-medizinische Ansätze werden nicht auf ihre strukturelle Bedeutung hin befragt – Geschichte scheint es in der Psychiatrie nicht zu geben.

Dabei sind viele Fragen offen: Wie eigentlich entstehen ›psychische Krankheiten‹ in dieser Gesellschaft? Wie wird zwischen krank und gesund (nicht) unterschieden? Wird Homosexualität tatsächlich nicht mehr als Krankheit betrachtet? Womit wird psychiatrische Gewalt begründet? Welche Rolle spielen legale Drogen und Therapien? Hört die feministische Forderung »My body, my choice« bei Essstörungen und Selbstverletzungen auf?

In der vorliegenden Einführung werden psychiatrische Ansätze aus einer gesellschaftskritischen Perspektive hinterfragt. Dabei orientiert sich die Autorin am Wissen Psychiatrie-Erfahrener. Es geht um die Trennung zwischen gesund und krank, um die Entstehung von Diagnosen, um Homosexualität und Hysterie und die Macht der Gutachten. Es wird beschrieben, wie psychiatrische Gewalt funktioniert; Fesselungen und die Verabreichung von Medikamenten werden dabei ebenso analysiert wie psychische Zugriffe.

Abschließend werden Optionen vorgestellt, die Handlungsfähigkeit wieder möglich macht, wenn die Psychiatrie sich nicht als Ort des ›Helfens und Heilens‹ erweist.
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