Der Fall Karl Horvath

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Ein Loipersdorfer »Zigeuner« vor dem Linzer Volksgericht
  • Verlag: Mandelbaum
  • 01.09.2018
  • Buch
  • 120 Seiten
  • Klappenbroschur
  • ISBN: 978-3-85476-575-2
Bibliografische Daten
  • AutorInnen: Wolfgang Freitag
  • Buchtitel: Der Fall Karl Horvath
  • Untertitel: Ein Loipersdorfer »Zigeuner« vor dem Linzer Volksgericht
  • ISBN: 978-3-85476-575-2
  • Verlag: Mandelbaum
  • Produktart: Buch
  • Seiten: 120
  • Erscheinung: 01.09.2018
  • Einband: Klappenbroschur
  • Auflage: 1. Auflage
  • Hersteller:

    Mandelbaum Verlag eG
    Wipplingerstr. 23
    AT-1010 Wien

    Tel: +43 1 53534770
    Fax: +43 1 535347712
    E-Mail: office@mandelbaum.at
    URL: www.mandelbaum.at
Autor:innenbeschreibung
Wolfgang Freitag, Jahrgang 1958, geboren in Wien. Seit 1984 als Journalist tätig, unter anderem für die Wiener Tageszeitungen »Die Presse« und »Kurier«. Mitarbeit an Theaterprojekten, Film- und Videodokumentationen. Seit 1995 Redakteur des »Spectrum«, der Wochenendfeuilleton-Beilage der »Presse«. Bücher: u.a. »Zu den Schattenorten von Wien«, »Wo Wien beginnt« (beide Metroverlag, Wien). Zahlreiche zeitgeschichtliche Essays für das »Spectrum« der »Presse«.
Produktbeschreibung
Ein Loipersdorfer »Zigeuner« vor dem Linzer Volksgericht
Das Schicksal des aus Loipersdorf, Burgenland, gebürtigen Roms Karl Horvath reflektiert nicht nur viele der Verwerfungen in den ersten Jahrzehnten nach dem Untergang der Habsburgermonarchie, sondern auch die Kontinuität der Verfolgung und Kriminalisierung, der die Volksgruppe der ­Roma in jenen Tagen ausgesetzt war – und gerade dieser Tage von Neuem ausgesetzt ist.
1939 als »Asozialer« nach Dachau deportiert, 1945 aus dem KZ Mauthausen/Gusen befreit, 1946 als vermeintlicher Kriegsverbrecher angeklagt, 1948 vom Linzer Volksgericht verurteilt, 1952 in einer Wiederaufnahme des Verfahrens freigesprochen, doch gezeichnet für den Rest seines – kurzen – Lebens.
Horvaths Kampf um Rehabilitierung, sein anschließendes Ringen um Entschädigung wie die Erinnerungen an ihn in einer Familie, in der er nach seinem Freispruch und bis zu seinem Tod 1971 Aufnahme fand, vervollständigen ein Lebensbild, das singuläre Einblicke in die Welt der unmittelbaren Nachkriegsjahre bietet und gleichzeitig paradigmatisch für Österreichs 20. Jahrhundert stehen kann.
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