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Avantgarde oder eine begriffliche Beliebigkeit I
Von den anarchistischen Anfängen bis Dada oder wider eine begriffliche Beliebigkeit
- Verlag: Schmetterling
- 11.01.2016
- Buch
- 204 Seiten
- Paperback
- ISBN: 978-3-89657-680-4
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Emanuely Alexander
- Buchtitel: Avantgarde oder eine begriffliche Beliebigkeit I
- Untertitel: Von den anarchistischen Anfängen bis Dada oder wider eine begriffliche Beliebigkeit
- ISBN: 978-3-89657-680-4
- Verlag: Schmetterling
- Produktart: Buch
- Seiten: 204
- Erscheinung: 11.01.2016
- Einband: Paperback
- Reihe (Titel): theorie.org
-
Hersteller:
Schmetterling Verlag GmbH
Tel: +49 711 626779
Libanonstr. 72a
DE-70184 Stuttgart
Fax: +49 711 626992
E-Mail: info@schmetterling-verlag.de
URL: http://www.schmetterling-verlag.de
Autor:innenbeschreibung
Alexander Emanuely, 1973 geboren, lebt in Wien und ist Schriftsteller. Er arbeitet im Bereich der Intellektuellenforschung (mit Schwerpunkt Avantgarde und Aufklärung), der Exilforschung und der Traumaforschung. Er ist seit 2010 Redaktionsmitglied der Zeitschrift «Zwischenwelt» und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Theodor Kramer Gesellschaft.
2013 hatte er einen Lehrauftrag an der Universität Wien zu den Antifaschistischen PublizistInnen der Ersten Republik: die «Vereinigung Sozialistischer Schriftsteller».
2013 hatte er einen Lehrauftrag an der Universität Wien zu den Antifaschistischen PublizistInnen der Ersten Republik: die «Vereinigung Sozialistischer Schriftsteller».
Produktbeschreibung
Anarchistische Bohémiens wie Jules Vallès, Stéphane Mallarmé, Félix Fénéon bereiteten im Paris des 19. Jahrhunderts mit ihrem Kampf gegen die bürgerliche Gesellschaft den Boden für Dada. Dieser entstand schließlich 1916 in Zürich, in Auflehnung und Wut gegen das blutrünstige Europa des Ersten Weltkriegs.
Die Revolte dieser ersten Generation von AvantgardistInnen, größtenteils Kriegsflüchtlinge, war zuerst gegen die eigene, korrumpierbare Sprache und gegen die Institution Kunst gerichtet. Doch nicht nur die DadaistInnen wollten nichts mehr mit einer gesellschaftlichen Ordnung zu tun haben, die Weltkriege provoziert.
So kam es zu mehreren Revolutionen, von denen sich eine hat durchsetzen können, nämlich jene in Russland. Diese sollte der nächsten Avantgarde-Generation – den SurrealistInnen – ganz neue Möglichkeiten von Antikunst eröffnen, um revolutionäre und emanzipatorische Ziele zu verfolgen sowie Kunst und Lebenspraxis zusammenzuführen.
Die Revolte dieser ersten Generation von AvantgardistInnen, größtenteils Kriegsflüchtlinge, war zuerst gegen die eigene, korrumpierbare Sprache und gegen die Institution Kunst gerichtet. Doch nicht nur die DadaistInnen wollten nichts mehr mit einer gesellschaftlichen Ordnung zu tun haben, die Weltkriege provoziert.
So kam es zu mehreren Revolutionen, von denen sich eine hat durchsetzen können, nämlich jene in Russland. Diese sollte der nächsten Avantgarde-Generation – den SurrealistInnen – ganz neue Möglichkeiten von Antikunst eröffnen, um revolutionäre und emanzipatorische Ziele zu verfolgen sowie Kunst und Lebenspraxis zusammenzuführen.