Wohlfahrtsstaatlichkeit und Geschlechterverhältnisse aus feministischer Sicht

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  • Verlag: Westfälisches Dampfboot
  • 31.10.2010
  • Buch
  • 248 Seiten
  • Paperback
  • ISBN: 978-3-89691-229-9
Feministische Wohlfahrtsstaatsforschung rückte in den vergangenen dreißig Jahren in den Blick, dass die geschlechterideologisch legitimierte Verteilung der Verantwortung für die Produktion von Sicherheit und Wohlfahrt auch nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1970er Jahre ein Geschlechter hierarchisierendes Arrangement zwischen Staat, Markt und Familien hervorgebracht hat: Einerseits den männliche Familienernährer und andererseits die weibliche Zuständigkeit für unbezahlte „Care“-Arbeit sowie die Versorgung des erwerbstätigen (Ehe-)Mannes.
Entlang von drei analytischen Achsen untersuchen die Autorinnen des Bandes die sich abzeichnende Gestalt des neoliberal orientierten Wohlfahrtsstaates. Dabei diskutieren sie aus einer geschlechterreflektierten Perspektive die gegenwärtigen Veränderungen in den Bereichen Soziale Rechte, Re-Organisation von „Sorgearbeit“, Restrukturierung sozialer Sicherungssysteme sowie Subjektivierungsweisen und soziale Kontrolle neoliberaler Wohlfahrtspolitik. Hierbei identifizieren sie nicht nur GewinnerInnen und VerliererInnen sich verändernder Geschlechterregime. Sie arbeiten zugleich die sich verschärfenden sozialen Ungleichheiten zwischen Frauen abhängig von Familienstatus, Alter, Klassen-, ethnischer und nationaler Zugehörigkeit heraus.
Es schreiben u.a. Silvia Kontos, Maria S. Rerrich, Birgit Riegraf und Brigitte Stolz-Willig.
Regina-Maria Dackweiler, geb. 1959, Dr. phil. habil, Professorin für Politikwissenschaft am FB Sozialwesen der Hochschule RheinMain, ihre Forschungsschwerpunkte sind: Gender in der Sozialen Arbeit, Frauenbewegungen, Gleichstellungspolitik, wohlfahrtsstaatliche Geschlechterpolitik, Gewalt im Geschlechterverhältnis; sie veröffentlichte (Hrsg.) im Verlag Westfälisches Dampfboot u.a. Wohlfahrtsstaatlichkeit und Geschlechterverhältnisse aus feministischer Perspektive (Hrsg. mit Reinhild Schäfer), Münster 2010 sowie Willkommen im Club?, Münster 2003.

Reinhild Schäfer, Dr. phil, Professorin an der Hochschule RheinMain, Fachbereich Sozialwesen, Schwerpunkt: „Gesellschaftswissenschaftliche Grundlagen der Sozialen Arbeit“ mit Fokus auf Familie, Soziali-sation und Devianz. Weitere Arbeitsschwerpunkte: Frühe Hilfen für Eltern und Kinder, Häusliche Gewalt, Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendhilfe  
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