Die Zähmung des Menschen

Warum Gewalt uns friedlicher gemacht hat - Eine neue Geschichte der Menschwerdung
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  • Verlag: DVA
  • 30.09.2019
  • Buch
  • 496 Seiten
  • gebunden mit Schutzumschlag
  • ISBN: 978-3-421-04753-3
Die Erfindung der Todesstrafe hat uns zum Menschen gemacht – das ist die aufsehenerregende Theorie des Harvard-Anthropologen und Schimpansenforschers Richard Wrangham. Demnach zähmten sich unsere Vorfahren selbst, indem sie dafür sorgten, dass nur noch diejenigen Gruppenmitglieder sich fortpflanzen konnten, die sozial eingestellt waren. Aggressives Verhalten wurde mit dem Tod bestraft und dadurch aus dem Genpool entfernt.
Anhand zahlreicher anthropologischer Studien und seinen eigenen Beobachtungen an Menschenaffen und indigenen Völkern zeigt Wrangham, wie wir im Laufe der Evolution durch die Anwendung tödlicher Gewalt zu den zivilisierten Wesen wurden, die wir heute sind. Er führt uns auch vor Augen, dass diese Entwicklung zugleich den Grundstein für unsere schlimmsten Gräueltaten gelegt hat.

Richard Wrangham, geboren 1948, ist Professor für biologische Anthropologie an der Harvard University und einer der führenden Primatenforscher. Er wurde bekannt durch seine langjährigen Studien an wild lebenden Schimpansen in Afrika. Sein Buch »Feuer fangen. Wie uns das Kochen zum Menschen machte« (DVA, 2009) war ein internationaler Erfolg.
 
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