Ein Fußballverein aus Wien

Der FK Austria im Nationalsozialismus 1938–1945
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  • Verlag: Böhlau
  • 12.11.2018
  • Buch
  • 311 Seiten
  • gebunden
  • ISBN: 978-3-205-20781-8
Der FK Austria Wien ist ein Repräsentant der Stadt Wien und Österreichs. Nach dem »Anschluss« an das nationalsozialistische Deutschland zeigten sich sehr schnell extreme Gegensätze: Der komplett aus Juden bestehende Vorstand wurde vertrieben, die Mannschaft blieb vorerst unverändert, der Verein trat für kurze Zeit als »SC Ostmark« auf. Stars wie Matthias Sindelar arrangierten sich, andere wanderten aus oder kamen an der Front ums Leben. Der Mittelfeldspieler Hans Mock war SA-Mitglied, SS-Brigadeführer Ernst Kaltenbrunner wurde – nominell – Ehrenpräsident. Der FK Austria und seine früheren Erfolge blieben im Nationalsozialismus ein wesentlicher Bestandteil der Wiener Fußballkultur, die früheren Funktionäre wurden dabei freilich verschwiegen.

Johann Skocek ist Journalist, Historiker und Buchautor.

Bernhard Hachleitner ist Historiker und Kurator in Wien.

Dr. Rudolf Müllner ist ao. Univ.-Professor für Sportwissenschaft, Historiker und Leiter des Arbeitsbereiches Sozial- und Zeitgeschichte des Sports am Zentrum für Sportwissenschaft der Universität Wien.

Matthias Marschik ist Kulturwissenschafter und Historiker.
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