Arbeit und Beschäftigung

Eine soziologische Einführung
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  • Verlag: UTB
  • 02.10.2017
  • Buch
  • 266 Seiten
  • Paperback
  • ISBN: 978-3-8252-4860-4
Werden „prekäre“ Arbeitsverhältnisse immer mehr zu unserer Realität? Wie verändert sich Arbeit durch Digitalisierung und Transnationalisierung? Was hat Arbeit mit Geschlecht zu tun? Was verstehen wir eigentlich unter Arbeit?

Diese und viele weitere Fragen werden in dieser Einführung auf Basis theoretischer Konzepte der Arbeitssoziologie und empirischer Analysen von Arbeits- und Beschäftigungsformen erörtert. Berücksichtigt wird die historische Entwicklung des Nachdenkens über Arbeit seit der Industrialisierung ebenso wie der internationale Forschungsstand. Anhand aktueller Forschungsergebnisse stellt der Band den beschleunigten Wandel der Erwerbsarbeit in Verbindung mit anderen Arbeitsformen
(u. a. Sorge- und Freiwilligenarbeit) systematisch dar.

Inhalt
Einleitung 1 Begriff und Bedeutung der Arbeit 9 1.1 Was ist Arbeit? 15 1.2 Kapitalistische Lohnarbeit 16 und die Erweiterung des Arbeitsbegriffs 20 1.3 Die subjektive Bedeutung von Erwerbsarbeit 29 1.4 Arbeiten, um zu leben, oder leben, um zu arbeiten? 35 1.5 Die Bedeutung der Arbeit heute 39 2 Arbeitsmarkt 45 2.1 Ein Markt für die fiktive Ware „Arbeitskraft“ 47 2.2 Institutionen des Arbeitsmarktes 51 2.3 Segmentierte Arbeitsmärkte 61 2.4 Erwerbslosigkeit 66 3 Normalarbeit und Prekarität 73 3.1 Das Lohnarbeitsverhältnis 75 3.2 Das Normalarbeitsverhältnis 78 3.3 Atypische Beschäftigung 81 3.4 Prekarisierung 91 4 Arbeitszeit 99 4.1 Die Schranken des Arbeitstages 101 4.2 Flexible Arbeitszeiten 106 4.3 Institutionalistische Perspektiven auf die Arbeitszeit 110 4.4 Entgrenzung der Arbeit 118 5 Arbeit und Geschlecht 125 5.1 Segregation des Arbeitsmarktes: Männerarbeit und Frauenarbeit 127 5.2 Gendergaps 131 5.3 Wie lassen sich segregierte Arbeitsmärkte und Benachteiligungen von Frauen erklären? 137 5.4 Kapitalismus und Patriarchat 142 5.5 Eine sozialkonstruktivistische Perspektive: „Doing Gender“ 145 6 Arbeitsorganisation 152 6.1 Manufakturen, Fabriken und die spezifisch kapitalistische Produktionsweise 154 6.2 Taylorismus und die Labour Process Debate 160 6.3 Industriearbeit zwischen Degradierung und verantwortlicher Autonomie 167 6.4 Autonome Wissensarbeit oder „Fließbandarbeit“ für Angestellte? 171 6.5 Verbreitung von Arbeitsorganisationsformen 175 7 Betriebliche Herrschaft 179 7.1 Legitimation und Hegemonie 181 7.2 Externe Einflüsse auf die betriebliche Herrschaft 184 7.3 Betriebsrat und betriebliche Mitbestimmung 187 7.4 Finanzialisierung und fragmentierte Beschäftigung 191 8 Arbeit und Digitalisierung 198 8.1 Informatisierung und Digitalisierung der Arbeit 200 8.2 Digitalisierung: Arbeitsorganisation und Arbeitsbedingungen 205 8.3 Digitale Arbeit – immer und überall? 211 8.4 Konsumarbeit und „Prosumption“ 215 8.5 Digitalisierung und Beschäftigung 217 9 Transnationalisierung und Arbeit 222 9.1 Was meint Transnationalisierung? 224 9.2 Arbeit in grenzüberschreitenden Konzernen 227 9.3 Globale Wertschöpfungsketten und Produktionsnetzwerke 231 9.4 Transnationalisierung durch Migration und Wandel der Arbeitsbeziehungen 235 10 Schlussfolgerungen: Arbeit und Beschäftigung 241 Literatur 246
Jörg Flecker ist Professor für Allgemeine Soziologie am Institut für Soziologie der Universität Wien.
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