Denkanstöße zum Überleben (1976)

Diskussionsbeitrag zu einem neuen SPÖ-Programm
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  • Verlag: Europaverlag, Wien
  • 01.01.1976
  • Antiquarisches Buch
  • 174 Seiten
  • Paperback
  • ISBN: ANTIDIV010
  • AutorInnen: Fritz Klenner
  • Buchtitel: Denkanstöße zum Überleben (1976)
  • Untertitel: Diskussionsbeitrag zu einem neuen SPÖ-Programm
  • ISBN: ANTIDIV010
  • Verlag: Europaverlag, Wien
  • Produktart: Antiquarisches Buch
  • Seiten: 174
  • Erscheinung: 01.01.1976
  • Einband: Paperback
  • Format: 130 x 208 mm

altersbedingter, guter Zustand

ISBN 3-203-50602-5

Evolution, dauernd und massiv verwirklicht, ist eigentlich schon Revolution, aber eine solche friedlicher Art. Wenn die freie Gesellschaft überleben will, bleibt kein anderer Weg als jener der permanenten Reformen. Um sie durchzusetzen und Widerspruch durchzustehen, bedarf die Demokratie einer einigenden Formel für die latenten Interessengegensätze. Viel sinnvoller als linke verbale Aggressivität ist die konsequente Demokratisierung aller Lebensbereiche und die Aktivierung emanzipatorischer Zielsetzungen, meint Fritz Klenner in seinem Beitrag zur Diskussion über ein neues SPÖ-Programm, "Denkanstöße zum Überleben".

Unsere Gesellschaft ist zurückgeblieben und unser Demokratieverständnis rückständig. Mitbestimmung auf breitester Ebene bedarf des Beispiels einer Konkordanzdemokratie auf parlamentarischer Ebene. Die an den Staat gestellten, immens wachsenden Aufgaben erfordern eine Veränderung der Steuer- und Wirtschaftsstruktur, da sonst der finanzielle Ruin oder der Steueraufstand der Staatsbürger - unter Umständen auch beides - auf Sicht unausweichlich wären.

Klenners Systemkritik ist hart, aber tolerant in den vorgeschlagenen Methoden der Überwindung der Systemfehler, wobei er alle Bereiche des gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens einzubeziehen sucht. Er will einen "österreichischen Weg" zwischen freiheitsbedrohenden Alternativen zeigen.

Konservative werden diesen Weg als eine ihnen abverlangte "Kapitualtion" heftig kritisieren, strenggläubige Marxisten werden ihn als Irrweg abtun, und in übliche Denknormen eingesponnenen Theoretiker ihn als Umweg abqualifizieren. Aber schon von der Originalität der Vorschläge und der Logik der erstellten Modelle her wird man um eine Diskussion nicht herumkommen.

Den Leser wird das Buch zu der Überzeugung führen, dass, wenn nur ein Teil aus der Fülle der darin enthaltenen Vorschläge realisiert würde, schon viel für das Überleben einer freien Gesellschaft getan wäre. Soweit er Sozialist ist, könnte er einen gangbaren Weg für eine nächste weite Wegstrecke sehen, der offenlässt, ob er iner fernen Zukunft im "Millenium" enden wird.

Fritz Klenner, 1906 in Wien geboren, war von Beruf Bankangestellter. Von 1945 an führender Gewerkschaftsfunktionär. Seit 1956 Dozent für Gewerkschaftsgeschichte an der Sozialakademie der Kammer für Arbeiter und Angestellte in Wien. Für seine publizistische und volksbildnerische Tätigkeit wurde ihm 1959 der Professorentitel verliehen.
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