Carl Legien (1929)

Ein Gedenkbuch
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  • Verlag: Verlagsgesellschaft des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes, Berlin
  • 01.01.1929
  • Antiquarisches Buch
  • 188 Seiten
  • Leinengebunden
  • ISBN: SAMMELNUMMER
  • AutorInnen: Theodor Leipart
  • Buchtitel: Carl Legien (1929)
  • Untertitel: Ein Gedenkbuch
  • ISBN: SAMMELNUMMER
  • Verlag: Verlagsgesellschaft des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes, Berlin
  • Produktart: Antiquarisches Buch
  • Seiten: 188
  • Erscheinung: 01.01.1929
  • Einband: Leinengebunden
  • Format: 160 x 230 mm

altersbedingter, guter Zustand

Carl Rudolf Legien (1861 - 1920) war ein deutscher Gewerkschaftsvorsitzender. Legien war von 1893 bis 1898 sowie von 1903 bis 1920 Reichstagsabgeordneter. Legien trat 1885 in Frankfurt am Main der SPD und 1886 dem Hamburger Fachverein der Drechsler und damit der Gewerkschaftsbewegung bei. Im gleichen Jahr wurde er Vorsitzender des örtlichen Vereins. 1887 wurde unter seiner Leitung die Vereinigung der Drechsler Deutschlands gegründet. 1889 nahm er am internationalen Sozialistenkongress in Paris teil, der zur Gründung der Sozialistischen Internationale führte. Ab dem Jahr 1890 war er Vorsitzender der Generalkommission der Gewerkschaften Deutschlands mit Sitz in Hamburg und leitete in dieser Funktion den Halberstadter Kongress 1892. Er war viele Jahre Sekretär, dann von 1913 an erster Präsident des auf amerikanischen Wunsch umbenannten Internationalen Gewerkschaftsbundes. 1919 wurde er auf dem Nürnberger Gründungskongress des ADGB dessen Vorsitzender. Während sich der Deutsche Metallarbeiter-Verband unter dem neuen Vorsitzenden Robert Dißmann nach der Novemberrevolution zum Rätesystem bekannte und die Kooperation der Gewerkschaften im Ersten Weltkrieg kritisierte, positionierte sich Legien gegen revolutionäre Bestrebungen. Legien hatte im Weltkrieg den Beschluss auf Streikverzicht unterstützt und sah den Krieg als nationale Aufgabe, für die er jedoch Gegenleistungen des Staates erwartete. Er war bereits gegen Ende des Ersten Weltkriegs führend an den Verhandlungen um die Zentralarbeitsgemeinschaft mit Vertretern der Industrie beteiligt. Aufgrund dieser Verhandlungen wurden durch das Stinnes-Legien-Abkommen die Gewerkschaften in Deutschland erstmals von der Unternehmerschaft offiziell als Interessenvertreter der Arbeiter anerkannt. Als für die Arbeiterschaft bahnbrechendes Hauptergebnis dieser Verhandlungen, an denen Legien maßgeblich beteiligt war, ergab sich die Einführung des Achtstundentages. 1920 organisierte Legien den Generalstreik gegen den Kapp-Putsch. Im Juni 1920 wurde er stellvertretender Vorsitzender des Vorläufigen Reichswirtschaftsrates. Im März 1920 bot Friedrich Ebert ihm die Regierungsbildung an, was er jedoch ablehnte. Er verstarb im selben Jahr.  

Ernst Theodor Eduard Leipart (1867 - 1947) war ein führender deutscher Gewerkschafter und Politiker (SPD). Er war von 1919 bis 1920 Arbeitsminister des Volksstaats Württemberg, anschließend bis 1921 Landtagsabgeordneter. Von 1921 bis 1933 war Leipart Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbunds.
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