Arbeitswelt und Sozialstaat (1980)

Festschrift für Gerhard Weißenberg
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  • Verlag: Europaverlag, Wien
  • 01.01.1980
  • Antiquarisches Buch
  • 589 Seiten
  • gebunden mit Schutzumschlag
  • ISBN: ANTIDIV010
  • Buchtitel: Arbeitswelt und Sozialstaat (1980)
  • Untertitel: Festschrift für Gerhard Weißenberg
  • ISBN: ANTIDIV010
  • Verlag: Europaverlag, Wien
  • Produktart: Antiquarisches Buch
  • Seiten: 589
  • Erscheinung: 01.01.1980
  • Einband: gebunden mit Schutzumschlag
  • Format: 160 x 240 mm

altersbedingter, guter Zustand

ISBN 3-203-50757-9

Bundesminister Dr. Gerhard Weißenberg gehört unbestritten zu den großen Experten der nationalen und internationalen Sozialpolitik. Er ist ein hervorragender Kenner des österreichischen Arbeits- und Sozialrechts. Bestimmt von den sozialen Ideen seiner Jugend und seine  vielseitigen beruflichen Aufgaben als langjähriger Sozialpolitischer Referent des Österreichischen Gewerkschaftsbundes, Stellvertretender Kammeramtsdirektor der Kammer für Arbeiter und Angestellte sowie Präsident des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger, verbindet Weißenberg Theorie und Praxis auch vorzüglich in seiner Funktion als Sozialminister. Er ist im wahren Sinne des Wortes zur Sozialpolitik berufen.

Einer eingehenden Würdigung der Person und der Leistungen Weißenbergs durch B. Kreisky, A. Benya, A. Czettel, J. Dejardin, F. Fast, O. Martinek und G. Schultheis, M. Metzker sowie V. Rys folgen 35 Beiträge von Wissenschaftlern und Fachleuten der Praxis aus Arbeits- und Wissensbereichen, mit denen sich der durch die Festschrift Geehrte befasst hat.

Die erste Gruppe enthält Beiträge aus der Zeitgeschichte. G. Botz befasst sich mit der Rolle der Angestellten zwischen Sozialdemokratie und Nationalsozialismus, W. Filla mit der Entstehungsgeschichte des Betriebsrätegesetzes 1919, F. Klenner würdigt die Kollektivvertragspolitik als Wegbereiterin der Sozialgesetzgebung, H. Konrad sieht die Krankenkassen als Formen der Selbsthilfe der jungen Arbeiterbewegung, K. R. Stadler schildert den Wiederaufbau der Republik Österreich, E. Talos geht der Entwicklung der sozialen Frage zur Volksversicherung nach, und J. Weidenholzer untersucht den Einfluss der Arbeiterkammern auf die Sozialpolitik der Ersten Republik.

Die zweite Gruppe der Beiträge ist dem Verfassungsrecht und dem internationalen Recht gewidmet. G. Klein befasst sich mit verfassungsrechtlichen Problemen der Arbeitsrechtskodifikation, E. Loebenstein untersucht Bedeutung und Wert sogenannter Sozialstaatsklauseln in einer Verfassung, G. Schnorr setzt sich mit der Frage auseinander, ob die Kollektivvertragsfähigkeit der Europäischen Aktiengesellschaft Modell oder Illusion ist, J. Schregle stellt rechtsvergleichende Überlegungen zur Abfertigung an, H. Wiebringhaus befasst sich mit dem internationalen Schutz wirtschaftlicher und sozialer Grundrechte und F. Wolf mit der Internationalen Arbeitskonferenz in genf.

In der arbeitsrechtlichen Gruppe schreibt J. Cerny über Probleme des Arbeitszeitrechts, H. Floretta analysiert die Grundwerte des Rechtsinstituts Kündigungsschutz im Arbeitsrecht, F. Kuderna spürt den wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsansprüchen gegen durch eine Konkurrenzklausel gebundene Arbeitnehmer und O. Martinek den privatrechtlichen Rechtsbehelfen zur Durchsetzung des Arbeitnehmerschutzes nach, Th. Mayer-Maly nimmt kritisch zum Gleichbehandlungsgesetz Stellung und zieht Vergleiche zum Gleichbehandlungsgrundsatz, W. Schwarz sieht die Funktion der Abfertigung für Arbeiter und Angestellte aus rechtspolitischer Sicht, R. Strasser entwickelt eine Dogmatik zur Mitbestimmung des Betriebsrats bei der Anordung von Überstunden.

In der Gruppe Sozialversicherung behandeln A. Dragaschnig den Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, W. meisel die Scheidungsreform und ihre Auswirkung im Sozialversicherungsrecht, W. Sedlak das System der Pensionsversicherung, Th. Tomandl die Neuordnung der Unfallversicherung und K.-H. Wolff die Entwicklungstendenzen der Pensionsversicherung.

Im Bereich der Arbeitsmarktpolitik befassen sich A. Burghardt mit den konsistenten Problemgruppen, F. Lenert mit dem Arbeitsmarktservice, F. Maly mit der unterschiedlichen Problemsicht der Teilzeitarbeit und H. Reithofer mit dem österreichischen Modell der Vollbeschäftigungspolitik.

In der letzten Gruppe - Arbeitsbeziehungen und Sozialhilfe - finden sich Aufsätze von K. Ernst über die Beschäftigung von Behinderten in Österreich, K. Freisitzer über Sozialpolitik als Problem der Verfahrensinnovation, W. Mündel über Perspektiven der neueren Armutsforschung, P. Stiegnitz zur Soziologie der Arbeitsbeziehungen und G. Stummvoll über vorbeugende Sozialpolitik am Beispiel der Arbeitsmedizin.

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